
Kraftvoll im Steilhang: Dorfner vertraut im Tagebau auf robuste Volvo-Flotte von Robert Aebi
Im traditionsreichen Familienunternehmen Dorfner sichern Volvo-Baumaschinen und ein durchdachtes Miet- und Servicekonzept von Robert Aebi den zuverlässigen Abbau und die Veredelung von Spezialmineralien – unter anspruchsvollen Bedingungen im steilen Gelände.
130 Jahre Firmengeschichte, 100 Meter unter Normalniveau und Hänge, auf denen täglich tonnenweise Roherde bewegt wird: Im Tagebau der Dorfner-Gruppe im oberpfälzischen Hirschau müssen Mensch und Technik zuverlässig funktionieren. Das Familienunternehmen mit rund 300 Mitarbeitenden gewinnt und veredelt hochwertige Quarz- und Kaolinrohstoffe für anspruchsvolle Anwendungen in der Bau-, Farben- und Verbundwerkstoffindustrie. Damit der Betrieb im Zwei-Schicht-System stabil läuft, setzt Dorfner seit vielen Jahren auf Baumaschinen von Volvo – geliefert und betreut von Robert Aebi.
Familienunternehmen mit klarer Linie
Für Tobias Friedl, seit 20 Jahren Leiter Einkauf bei Dorfner, ist die Unabhängigkeit des Unternehmens ein zentraler Erfolgsfaktor: „Wir sind nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz. Die Familie Dorfner ist zwar nicht mehr operativ tätig, aber im Beirat präsent – und die Gelder, die wir erwirtschaften, bleiben im Unternehmen.“
Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege helfen besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten: „Ich stimme mich mit meinem Geschäftsführer ab, und dann steht die Entscheidung“, beschreibt Friedl den pragmatischen Stil.
Dorfner hat sich in seiner Geschichte mehrfach neu ausgerichtet: Statt massenhaft Rohmaterial zu bewegen, liegt der Fokus heute auf der möglichst vollständigen Veredelung der geförderten Rohstoffe. Der Abbau wurde bewusst reduziert, um das geförderte Material „zu nahezu 100 Prozent zu Produkt zu verarbeiten“ – also nicht als Abfall wieder in die Grube zu fahren. Die veredelten Sande und Kaoline gehen vor allem an die Bau- und Baustoffindustrie, aber auch in hochwertige Verbundwerkstoffe wie Küchenarbeitsplatten, Spülen oder in Wandfarben.

Nur wenige Löffel des riesigen EC950F reichen, dann ist der Dumper mit maximalem Gewicht startklar.
Langjährige Partnerschaft und stimmiges Mietkonzept
Die Zusammenarbeit zwischen Dorfner, Volvo CE und Robert Aebi besteht bereits seit rund zwei Jahrzehnten. „Wir sind seit 20 Jahren Kunde von Volvo. Wir wissen, was wir an den Baumaschinen haben: Robustheit, Zuverlässigkeit und einen guten Service“, fasst Tobias Friedl zusammen.
Über die Jahre ist aus dem ersten Kontakt eine vertrauensvolle Partnerschaft gewachsen, die sich auch bei Veranstaltungen wie den Volvo Days 2024 mit Robert Aebi weiter vertieft hat. Heute setzt Dorfner im Tagebau auf ein komplettes Maschinenpaket, das optimal auf den anspruchsvollen Einsatz zugeschnitten ist. Zur Flotte gehören drei Dumper A45 der neuen Generation, mehrere Radlader – darunter zwei L180H sowie ein L260H in der Grube – und der größte Volvo-Bagger EC950F, der im schweren Tagebaueinsatz arbeitet.
Ein entscheidender Baustein dieser Zusammenarbeit ist das Mietkonzept, das Volvo-Händler Robert Aebi anbietet. „Wir kaufen unsere Maschinen nicht, wir mieten sie und dieses Mietkonzept passt sehr gut zu unserem Einsatz im Tagebau“, erklärt Friedl. „Die Laufzeiten sind auf unsere geplanten Betriebsstunden abgestimmt, und durch das Full-Service-Paket haben wir Kosten- und Planungssicherheit. Für uns ist wichtig, dass Maschinen und Service aus einer Hand kommen und wir einen festen Ansprechpartner haben.“
Danijel Babalj, Verkaufsleiter Bayern bei Robert Aebi ergänzt: „Für uns ist es besonders wichtig, die individuellen Anforderungen unserer Kunden genau zu verstehen. Wir haben ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt, das exakt auf die betrieblichen Rahmenbedingungen abgestimmt ist. Wir freuen uns, Dorfner mit dieser Lösung langfristig begleiten und unterstützen zu dürfen.“
Gerade im Zwei-Schicht-Betrieb mit hohen Stundenleistungen schätzt Dorfner die Kombination aus robusten Maschinen, verlässlichem Service und klar kalkulierbaren Kosten. Das Paket aus Volvo-Technik und der Betreuung durch Robert Aebi bildet die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf, auch bei schwierigen topografischen Verhältnissen.

Starker Bagger und starke Truppe (unten, v.l.): Walter Kraus (Verkäufer bei Robert Aebi) und Tobias Friedl (Leiter Einkauf bei Dorfner), Johann Schärtl (Leiter Bergbau) und Danijel Babalj (Verkaufsleiter Bayern bei Robert Aebi). Oben (v.l.): Michael Biedermann (Serviceleiter Bayern) und Armin Winkelmann (Bagger-, Radlader- und Dumperfahrer)
Spürbar geringerer Kraftstoffverbrauch
Nach einem halben Jahr im Einsatz hat Dorfner Bilanz gezogen, mit einem klaren Ergebnis beim Verbrauch: Der neue Volvo-Bagger braucht „knapp 10 Prozent“ weniger Kraftstoff als das Vorgängermodell, der L260H in der Grube „gut 10 Prozent“ weniger.
Friedl legt Wert auf belastbare Zahlen: „Nach vier Wochen machen wir keinen Vergleich, den ersten nach einem halben Jahr.“ Für die stark ausgelasteten Maschinen im Zwei-Schicht-Betrieb bedeutet die Verbrauchsreduzierung einen handfesten wirtschaftlichen Vorteil.
„Unsere Fahrer konnten den Bagger testen und waren hellauf begeistert“, berichtet Friedl. Besonders beim Eindringen in den verwitterten Granit und in den harten unteren Schichten – teilweise mit Reißzahn – habe der Volvo-Bagger deutlich überzeugt.


Neue Dumper-Generation: Mehr Komfort und Effizienz
Im Tagebau in Hirschau spielt die Dumper-Flotte eine zentrale Rolle: Täglich müssen die Maschinen voll beladen mit Roherde bis zu 100 Meter Höhenunterschied im steilen Gelände überwinden. Hier kann die neue Dumper-Generation ihre Stärken ausspielen.
Die Fahrer loben insbesondere den deutlich gesteigerten Fahrkomfort. Die gefederte Vorderachse sorgt für ein ruhigeres Fahrverhalten auf unebenem Untergrund und schont sowohl Personal als auch Material. In Kombination mit den speziell gewählten Felsreifen bieten die Dumper zuverlässigen Grip, selbst wenn die „relativ schmierige“ Roherde bei Nässe die Profile herausfordert.




Komfort und Sicherheit: Radlader mit Collision-Mitigation-System
Dorfner ist seit Jahren überzeugter Volvo-Radlader-Anwender. Die beiden L180H im Einsatz wurden im Zuge des Pakets mit einem Collision-Mitigation-System ausgerüstet, um die Sicherheit auf dem Werksgelände weiter zu erhöhen. „Wir sind mit der Berufsgenossenschaft im ständigen Austausch und angehalten, unsere Unfallquote zu senken. Da, wo unsere Radlader arbeiten, ist auch Personenverkehr“, erklärt Friedl. Das neue System wird von den Fahrern gut angenommen und erhöht die Betriebssicherheit. Gleichzeitig profitiert Dorfner von einer Förderung der BG für diese Sicherheitsausstattung.

Josef Anzer (Dumper- u. Radladerfahrer) ist überwiegend mit dem Volvo-Radlader L260H im Einsatz.
Digitale Unterstützung, pragmatisch genutzt
Mit CareTrack stehen Dorfner umfangreiche Telematikdaten zur Verfügung. Ausgewertet wird jedoch mit Augenmaß: „Wir sind ein Bergbaubetrieb. Uns ist bewusst, dass es vom Fahrer, vom Einsatz und von der Aufgabe abhängt. Wir analysieren nicht jeden Tag jedes Detail jedes Radladers“, so Friedl. Auffällige Abweichungen, etwa beim Kraftstoffverbrauch, werden jedoch gezielt angesprochen.Unterstützt wird das Unternehmen durch Fahrerschulungen von Volvo CE und Robert Aebi – sowohl zur Inbetriebnahme der Maschinen als auch in Refresher-Trainings nach einigen Monaten. Das kommt bei den Fahrern gut an und hilft zusätzlich, Verbrauch und Verschleiß zu optimieren.

Tobias Friedl, bei Dorfner Leiter Einkauf, ist mit der Volvo-Flotte hoch zufrieden.
Entscheidend ist das Gesamtpaket
Für Tobias Friedl zählt am Ende das Gesamtpaket: zuverlässige Maschinen, ein durchdachtes Mietmodell mit Full-Service und feste Ansprechpartner, die den Betrieb kennen. So kann sich das traditionsreiche Familienunternehmen voll auf seine Kernaufgabe konzentrieren, während Volvo und Robert Aebi im Hintergrund die Basis für einen reibungslosen Betrieb im Zwei-Schicht-Tagebau legen.
Daniel Babalj fasst es prägnant zusammen: „Nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit zusammentreffen. Für uns ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit unseren Kunden die Grundlage, um gemeinsam langfristige Lösungen zu entwickeln.“
