Dass der Volvo-Raupenbagger EC220E höchst effizient arbeitet, ist relativ bekannt. Dass er nun auch mit einer werksseitigen Hubkabine erhältlich ist, ist vielen neu. Sebastian Scholko kaufte als einer der Ersten in Deutschland den mittelgroßen Raupenbagger in dieser Konfiguration. Von der Arbeit mit dem neuen Gerät ist der Abbruchunternehmer begeistert. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie einleuchtend.
Seit Anfang des Jahres darf Sebastian Scholko einen Volvo EC220E mit Hubkabine sein Eigen nennen. Speziell die Hubkabine wünschte er sich schon seit längerem. Die war aber in dieser Gewichtsklasse und für Volvo-Raupenbagger bisher werksseitig nicht erhältlich. Daher orderte die auf Abbrucharbeiten spezialisierte Scholko GmbH noch im Jahr 2020 einen Volvo EC160E – ebenfalls ein effizienter Raupenbagger, aber auch ohne Hubkabine. „Definitiv kein schlechter Bagger und wirklich leistungsstark“, resümierte Scholko, aber sein Herz hing eben an der Hubkabine.
Drei Wochen, nachdem der neue Allrounder in den Einsatz ging, kam es, wie es kommen musste: Der EC220E war nun auch mit Hubkabine erhältlich. Frank Rösner, Verkaufsberater beim Volvo-Vertragspartner Schultes Nachf. GmbH, überbrachte Sebastian Scholko die frohe Kunde. Schnell fand man sich zusammen und realisierte einen Austausch der beiden Bagger. „Auch nicht selbstverständlich, aber da zeigt sich, wie kundenorientiert und flexibel unser Volvo-Ansprechpartner, die Firma Schultes, hier in der Region agiert“, schwärmte Scholko. „Einfach nur vorbildlich und wirklich lobenswert.“
Höchste Begeisterung
Die Freude war groß, als der lang ersehnte EC220E mit Hubkabine ankam. Neu war jedoch die Perspektive. Denn wegen des Hubgestells sitzt der Fahrer fast einen Meter weiter vorne als bei einem vergleichbaren Raupenbagger mit „klassischer“ Kabine. „Da kann man aufgrund der Gewohnheit sich auch schon mal mit seiner eigenen Abbruchschere aus der Kabine holen, wenn man nicht aufpasst“, warnt Sebastian Scholko lachend. Insgesamt fiel ihm die Eingewöhnung jedoch leicht. Schnell schätzte er die Vorteile der neuen Sitzposition. Dank der bis zu 4,7 Meter hochfahrbaren Hubkabine kann das Scholko-Team bei Abbrucharbeiten nun auch den zweiten Stock erreichen und sich einen besseren Überblick verschaffen. Auch beim Beladen des Abbruch-Materials, das der Familienbetrieb selbst recycelt, hilft die erhöhte Sitzposition. Die Beladung kann gleichmäßiger erfolgen und der Fahrer behält zudem das Umfeld des Lkw oder des Containers im Blick. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern bietet auch mehr Komfort und schont die Gesundheit, weiß Scholko: „Die ‚Nackenverrenkungsgefahr‘ wird auf ein Minimum reduziert.“
Aber der neue Bagger erfordert auch ein äußerst sensibles Händchen bei der Bedienung. „Bei ausgefahrener Kabine kann es schon mal zu leichten Schwingungen kommen“, berichtet Scholko. „Das ist der Befestigung der Kabine geschuldet wie auch der Tatsache, dass man einfach weiter entfernt ist vom Boden.“
Gute Aussicht(en)
Sebastian Scholko ist mit seinem neuen Bagger mehr als zufrieden. Gerne gibt er zu, dass er und sein Team vielleicht „schon etwas maschinenverrückt“ sind. Gleichzeitig haben die Abbruch-Profis aber auch sehr konkrete Vorstellungen davon, was eine Maschine können und welchen Anforderungen sein Arbeitsmaterial entsprechen muss. „Der EC220E mit Hubkabine hat wirklich all unsere Erwartungen übertroffen und wir sind äußerst zufrieden!“
Den Geschäftsführer reizen auch weitere Geräte und Systeme aus dem Produktprogramm von Volvo CE. Ein ECR145E mit Dig Assist zählt bereits zum firmeneigenen Fuhrpark. Von diesem Assistenz-System ist Scholko restlos überzeugt. Und ein weiterer Maschinenwunsch wurde bereits bei Frank Rösner hinterlegt: ein EC380E. „Doch das hat momentan noch ein paar Jahre Zeit“, erklärt Scholko gelassen. „So lange genieße ich jetzt erstmal in aller Ruhe meine Aussicht.“