2001, also vor genau 20 Jahren haben wir unseren ersten Radlader von Volvo gekauft, einen L150D.
Ja. Wir haben schon immer unsere Maschinen durchnummeriert. Der erste Volvo-Radlader bekam die 001, der zweite dann die 002 und so weiter. Dadurch können wir immer sehen, wann welche Maschine dazukam. Mit unserem System der dreistelligen schwarzen Nummern entwickelt man viel schneller einen Bezug zu den einzelnen Geräten als über die Seriennummern.
Wir vermieten hauptsächlich Großgeräte und haben heute unter unseren 200 Volvo-Radladern vor allem die Modelle L150, L180 und L220 in unserem Maschinenpark. Dazu kommen aber noch einige kompakte Radlader, die wir auf Kundenwunsch in den Fuhrpark aufgenommen haben. Diese haben wir bei den 500 Volvo-Radladern nicht mitgezählt, weil sie aufgrund der anderen Größenklasse eine eigene Nummerierung haben.
Nein, unsere erste Volvo-Maschine war ein Dumper A25, den wir 1996 gekauft haben, also vor genau 25 Jahren – noch ein Jubiläum – quasi ein Triple (lacht). An den Dumpern hängt einfach unser Herz. Wir haben derzeit über 150 Dumper vom Typ A30 in unserer Flotte.
Der Impuls kam insbesondere aus dem Markt, da eine verstärkte Nachfrage unserer Kunden nach Volvo-Radladern gegeben war. Weil wir bereits mit unseren Volvo-Dumpern sehr zufrieden waren, wollten wir auch im Bereich der Radlader stärker auf Volvo setzen. Als herstellerunabhängiger Vermieter setzen wir ganz bewusst auf Premiummarken und Partner von großer Zuverlässigkeit und Qualität. Volvo hat sich in all den Jahren positiv weiterentwickelt und bildet inzwischen ein großes Spektrum an Maschinentypen ab.
Zudem sind wir zu dieser Zeit vermehrt in die stationäre Gewinnungsindustrie eingestiegen und brauchten Maschinen, die für diese besonderen Anforderungen geeignet sind. Der Volvo-Radlader war hierfür die perfekte Wahl für uns. Auch unsere Kunden schätzten diesen damals schon wegen seiner hohen Hub- und Reißkräfte und vor allem der großen Standsicherheit. Gleichzeitig überzeugte aber auch die zu diesem Zeitpunkt schon sehr feinfühlige Hydraulik sowohl beim Hubgerüst als auch bei der Lenkung.
Unser Ansatz ist es, die richtige Maschine für den auszuführenden Job zu finden. Und das ist einfach sehr oft ein Volvo. Dazu kommt die hohe Wertbeständigkeit der Volvo-Maschinen, die wir von den Dumpern schon kannten und die sich auch bei den Radladern bewahrheitet hat. Wenn man zurückblickt, wie lange wir schon diese Beziehung zur Marke Volvo pflegen und wie viele Radlader daraus geworden sind, dann spricht das für sich und für die Zusammenarbeit mit Volvo und unserem Vertriebspartner Swecon.
Unsere Anforderung ist eine sehr gute Qualität der Maschine und eine hohe Verfügbarkeit für den Kunden. Deshalb ist für uns auch eine gute Ersatzteilversorgung entscheidend. Außerdem benötigen wir einen umfassenden Service, was die Garantieabwicklung und mögliche Reparaturen angeht. Unsere Fachkräfte kennen sich zwar sehr gut mit unseren Maschinen aus, aber alles können sie auch nicht abdecken.
Ganz genau. Wir haben zwar das große Glück, dass wir selbst sehr gut ausgebildete Fachleute und Techniker haben. Durch die enge Kooperation mit Swecon sind diese auch in der Lage vieles selbst zu machen. Aber wenn es besonders kniffelig wird, dann lassen wir auch die Swecon-Spezialisten ran. Vor allem während der Garantiezeit bei den Neumaschinen bearbeiten die Swecon-Techniker sämtliche Service-Anfragen. Mit Swecon arbeiten wir schon sehr lange und sehr gut zusammen und werden von den Swecon-Standorten Monheim und Bochum immer gut betreut. Dort finden wir die Spezialisten, die unsere eigenen Service-Mitarbeiter bei Bedarf unterstützen. Eine zuverlässige und schnelle Ersatzteilversorgung ist ebenfalls gegeben.
Auf jeden Fall. Seit unserem ersten Radlader hat sich viel getan. Die Radlader von damals kann man nicht mit den heutigen Maschinen vergleichen. Die Volvo-Radlader sind zu immer komplexeren und feinfühligeren Helfern geworden, die zudem noch viel Power haben. Gerade innerhalb der unterstützenden Technik, wie dem Load Assist, der von unseren Kunden immer häufiger angefragt wird, hat sich natürlich viel getan. Zudem spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Dies wird gerade von Volvo konsequent verfolgt und umgesetzt.
Der Fahrkomfort in der Fahrerkabine ist hervorragend und kommt bei allen Fahrern unserer Kunden gut an. Diese ist übersichtlich, bietet viel Platz und schirmt den Baustellenlärm gut ab. Aber auch die ganze Klimatisierung der Kabine ist top.
Als ich noch mein altes Auto hatte, habe ich kurzzeitig mal überlegt, dieses gegen einen Radlader einzutauschen, weil dieser viel mehr Komfort und eine bessere Ausstattung hat (lacht). Das sind ja die Eigenschaften, die in solch einem Arbeitsgerät auch wirklich wichtig sind. Schließlich verbringen die Fahrer – und auch immer häufiger Fahrerinnen – dort täglich mehrere Stunden. Dass Volvo einen so starken Fokus auf den Fahrerkomfort legt, finden wir sehr gut.
Wir vermieten hauptsächlich am Niederrhein, im und rund um das Ruhrgebiet sowie in den neuen Bundesländern.
Das hat aber auch einen guten Grund. Wir möchten im Dunstkreis der Maschine sein, damit bei Bedarf unsere Techniker sofort vor Ort sind. Aber natürlich sind wir auch bundesweit unterwegs, wenn unsere Kunden das wollen. Wir hatten auch schon Einsätze in Österreich, in Tschechien oder in den Benelux-Ländern.
Nachdem er an unserem Hauptstandort in Dorsten mit einer Spezialbereifung und weiterer Sonderausstattung ausgerüstet wurde, ist er inzwischen in den Einsatz im Bereich Rohstoffrecycling gegangen. Dort verlädt er hauptsächlich Eisensilikat, das beim Einschmelzen von Kupferkonzentraten entsteht.

