Ausgabe 2/2020
Nr. 107
12/20

Mit „High Speed“ voraus

Das landwirtschaftliche Lohnunternehmen der Familie Bollmann hat sich auf das Kalkstreuen im Calenberger Land spezialisiert. Im Gegensatz zur Firmengründung vor über 40 Jahren wollen sie bei ihren Maschinen aber nichts dem Zufall überlassen. 

Weite Felder so weit das Auge blicken kann: Die niedersächsische Region Calenberger Land ist bekannt für intensiven Ackerbau, der aufgrund der sehr fruchtbaren Böden hier weit verbreitet ist. Dort ist auch die Heimat des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens der Familie Bollmann. Neben dem eigenen Ackerbau, immerhin 150 Hektar Fläche, fahren sie Kalk zur Bodenverbesserung auf die Felder anderer Landwirte. Rund 200 Kunden betreuen sie rund um den beschaulichen Ort Nordstemmen. „Da kommen wir dann schon einmal auf bis zu 13.000 Tonnen Kalk im Jahr, die wir auf den Feldern im Umkreis von 25 Kilometern verteilen“, so Christoph Bollmann. Eher zufällig begann sein Vater Dieter Bollmann vor vierzig Jahren das Kalkstreuen. Auch Christoph Bollmann erinnert sich noch gut: „Der reine landwirtschaftliche Ackerbau war in der damaligen Größe nicht mehr profitabel genug und da brauchte mein Vater eine Alternative. Tagsüber kümmerte er sich um seinen Acker und seine ersten „Streu-Kunden“ – abends und nachts pflegte und reparierte er dann seine Maschinen.“ 

Volvo CE überzeugt
Anfangs belud Dieter Bollmann die Kalkstreuer noch mit Traktoren mit Frontlader, stieß damit aber schnell an seine Grenzen. Seit 14 Jahren setzt das Familienunternehmen Bollmann Radlader von Volvo Construction Equipment ein, wie beispielsweise den L45G. „Traktoren sind mit ihrem Hubgerüst einfach nicht geeignet für diese dauerhafte Belastung. Der Kalk hat zum einen verschiedene spezifische Gewichte und zum anderen liegt er teilweise bereits mehrere Monate – das macht das Laden unserer Kalkstreuer definitiv nicht einfacher“, erklärt Christoph Bollmann. 

Der Volvo-Radlader L45G überzeugt aber nicht nur durch sein robustes Hubgerüst. Auch der geringe Bodendruck der Maschine, ihre Flexibilität und die punktgenaue Lenkung machen den L45G zum Meister seines Faches. „Neben dem Kalkstreuen führen wir auch klassische Lohnarbeiten durch und betreiben zudem eine eigene Biogas-Anlage. Den Radlader setzen wir dabei fast immer ein – egal, welche Arbeit gerade ansteht.“ Ob beim Laden von Heu, dem regelmäßigen Einsatz mit montierter Arbeitsbühne oder aber bei der Verwendung mit der Kehrmaschine, der L45G erledigt seine Aufgaben zuverlässig, komfortabel und vor allem schnell.

„In der Landwirtschaft haben wir wesentlich kleinere Margen als in anderen Branchen. Daher gilt für uns, je schneller die Arbeiten erledigt ist, desto weniger Kosten fallen für uns an. Darüber hinaus können wir auch mehr Kunden am Tag bedienen“, so Heike Bollmann. Daher ist es auch selbstverständlich, dass die Firma beim Volvo-Radlader auf die „High Speed“ Variante zurückgreift. Der Radlader muss in der Streu-Kolonne schließlich Schritt halten können.

Der L45G wird sicher nicht der letzte Volvo-Radlader im Hause Bollmann bleiben. Den Nachfolger L45H konnten die Bollmanns schon vor Ort im Demoeinsatz ausgiebig testen. „Das Produkt und auch der Service des hiesigen Volvo-Händlers Swecon sind einfach überzeugend“, sagt Christoph Bollmann. So überzeugend, dass es sich auch der inzwischen 80-jährige Unternehmensgründer nicht nehmen lässt, sich noch selbst hinter das Steuer des Volvo L45G zu setzen.

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