Ausgabe 1/2020
Nr. 106
23/25

Früh übt sich

Bekommt man die Begeisterung für große Baumaschinen in die Wiege gelegt? Auf Ruben Vidal, Baumaschinenfahrer aus Basel, trifft das ganz bestimmt zu. Er hat seine Passion aus Kindertagen zum Beruf gemacht.


Schon als kleiner Junge war Ruben Vidal von Baumaschinen fasziniert und stand regelmäßig mit großen Kinderaugen vor den leistungsstarken Kolossen. Das hat er sicherlich seinem Vater zu verdanken, der früher als Bauarbeiter tätig war. Vor mehr als 16 Jahren machte der heute 36-Jährige seine Leidenschaft zum Beruf und wurde selbst Baumaschinenfahrer. Seit März 2018 arbeitet er bei der Bertschmann AG, einem Basler Bauunternehmen, als Baumaschinenfahrer und Polier.

Die Bertschmann AG ist zurzeit in Basel im Einsatz und erstellt dort insgesamt drei Fernwärme-Kompensatorenschächte. Dabei kommt der EWR150E, die Lieblingsmaschine von Ruben Vidal, täglich zum Einsatz. Seit Frühling 2018 sind zwei dieser Kurzheckbagger Teil des Fuhrparks des 65 Mann starken Bauunternehmens. „Wir sind wirklich zufrieden mit der Leistung und dem Komfort der Maschinen. Die Sicht aus der Kabine ist gut, die Rahmen in der Kabine sind sehr schmal gehalten, was eine optimale Sicht gewährleistet“, schwärmt Vidal. An den Volvo-Maschinen gefällt ihm neben der guten Sicht aber auch die Stabilität: „Hier setzt Volvo CE den Maßstab.“

Steile Entwicklungskurve
In den 16 Jahren, in denen Ruben Vidal nun schon mit Baumaschinen arbeitet, hat sich in seiner Branche einiges getan – gerade im Bereich Fahrer-Komfort. „Es liegen Welten zwischen den Maschinen von früher und denen, die ich heute bediene. Zu ‚Flintstones-Zeiten‘, wie ich sie nenne, mussten wir die Anbaugeräte von Hand mit Bolzen wechseln – heute gibt es dafür Schnellwechsler, die wir von der Kabine aus bedienen können. Auch die Maschinen selbst agieren viel sensibler und schneller. Für mich persönlich ist allerdings der größte Vorteil, dass die Maschinen viel leiser und komfortabler geworden sind.“

Aber auch die Unterstützung durch die Volvo-Assistenzsysteme schätzt der Baumaschinenfahrer aus Leidenschaft: „Sie erleichtern uns die Arbeit ungemein. Allerdings mache ich mir manchmal Gedanken, ob durch die Automatisierung nicht vielleicht in Zukunft weniger Maschinenfahrer gebraucht werden.“

Seit drei Jahren Mitglied
Um immer über das aktuelle Geschehen im Bereich Baustellen und Baumaschinen informiert zu sein, ist Ruben seit 2017 Mitglied im Volvo-Fahrerclub. „Durch den Kubikmeter verpasse ich keine Infos und weiß immer Bescheid, was in der Volvo-Welt passiert.“ Auch bei einem Fahrerwettbewerb hat er schon mitgemacht und möchte das definitiv nochmal wiederholen. Für die Zukunft des Fahrerclubs wünscht sich Ruben, dass die Atmosphäre so bleibt, wie sie jetzt ist: „Hier herrscht eine angenehme und kollegiale Stimmung, die ich sehr zu schätzen weiß.“

Und was wünscht er sich für sich selbst? „Dass ich meinen Beruf, den ich wirklich gerne mache, auch noch die nächsten Jahre weitermachen kann.“ Nach der Fertigstellung der Kompensatorenschächte wartet auch schon die nächste Baustelle auf Ruben und seine Kollegen: „Ab Sommer sind wir mitten in der Basler Innenstadt in der St. Alban-Anlage. Dort arbeiten wir im Straßen- und Werkleitungsbau sowie an der behindertengerechten Umgestaltung der Tramhaltestellen.“

Steckbrief

Der Fahrer: Ruben Vidal, 36 Jahre, Angestellter bei Bertschmann AG
Hobbys: Töfftouren und -rennen mit seiner Ducati Panigale, Baumaschinen
Die Maschine: EWR150E
Der Einsatz: Tiefbau